November 2019

26. November 2019 // Neugestaltetes Arberseehaus im Bayerischen Wald

Ein weiteres Mal erreichte mein Auftragsbuch ein tolles Referenzobjekt. Die Planung musste diesmal schneller voranschreiten, denn ich wollte unbedingt die bunten Herbstfarben mit in die Fotografien bekommen.

Im urigen bayerischen Wald am idyllischen Großen Arbersee könnten das Arberseehaus nicht besser gelegen sein. Es wurde 2018 neu errichtet, nach alten Originalplänen, da es restaurierungsbedürftig war. Nicht unweit geht es auf den großen Arber und den See kann man gemütlich umranden. Dies tat ich dann auch reichlich, denn von weiter weg boten sich tolle Ecken um das Haus fotografisch in seine Landschaft zu integrieren. Gleichzeitig war die Umwelt an vielen Stellen auch durch den Naturpark teilweise unberührt.

Westlich an der Spitze des Sees liegt die steile 400 m hohe Arberseewand, welche das Wasser vom großen Arber in den See "trägt". Diese imposante Seewand beherbergt einen der interessantesten Urwaldreste des bayerischen Waldes! Ich habe dies zum Anlass genommen, es fotografisch zu erörtern. Früher war auch ein Weg über die Wand möglich, welche nun unter anderem durch starken Borkenkäferbefall sowie Abstürzen gesperrt wurde. Teilweise sind dort 400 Jahre alte Bäume zu finden. Auch der Fischotter hat hier eines seiner letzten Rückzugsorte in Mitteleuropa gefunden.

Der Arbersee selber ist ein Karbecken, welcher durch Frost- und Gletscherbewegungen der letzten Eiszeit entstand. Als botanische Besonderheit sind die sogenannten "schwimmenden Inseln" zu nennen (Schwingrasen), die es in dieser Form nur auf den beiden Arberseen gibt. Bereits 1939 wurde der See unter Naturschutz gestellt.

Ein kleines "Abenteuer" begegnete mir noch am Abend im Hotelzimmer. Ebenerdig gelegen, huschte kurz vorm zu Bettgehen noch eine Maus ins Zimmer. Ich war vom Shootingtag hundemüde, und hatte keine Lust auf "Katz und Maus Spiel". Nachdem das Mäuschen ins Badezimmer verschwand, holte ich sie am nächsten Morgen wieder heraus. Schnell sprang sie zur Balkontür wieder heraus, und ich war froh das sie die Nacht gut überstand.

Ein richtig tolles Objekt, welches mir riesig Spaß gemacht hat umzusetzen, auch deshalb weil ich auch persönlich angetan war.

Ein herzlicher Gruß geht auch an den Betreiber für zwei hervorragend schmeckende Mahlzeiten mit denen ich nicht gerechnet hatte. Das ist Gastfreundlichkeit und auch nicht alltäglich!

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04. November 2019 // Porträts Stiftung Warentest - Finanztest Ausgabe 11/2019

Ich bekam vor einiger Zeit einen Anruf aus Berlin von einem netten Mitarbeiter der Stiftung Finanztest, einem Ableger der bekannten Fachzeitschrift Stiftung Warentest.

Es ging um Porträtaufnahmen einer Frau, welche in eine sogenannte Handy Abofalle getappt ist. Mehr dazu in der Printausgabe vom November 2019.

Interessanterweise konnte ich ihr nachfühlen, denn mir ist dies auch schon passiert und ist wohl mittlerweile kein Einzelfall mehr. Stichpunkt: Drittanbietersperre.

Es sollten laut Vorgaben ein spannendes, freundliches und offenes szenisches Porträt der Frau entstehen. Ort und Zeit waren mir überlassen. Da das Shooting bereits Ende August an einem heißen Sommertag statt fand, musste ich nach einem guten Schattenplatz Ausschau halten.

Das Thema Abofalle war ja eher ersterer Natur, deshalb sollte die Gesichtsmimik eher neutral bleiben.

Deshalb wählte ich den Ort nahe der Kanufahrt in Augsburg, welcher mir noch als Location durch einige Spaziergänge in Erinnerung geblieben ist. Für meine Bokehpassion fand ich außerdem auch den richtigen Spot.

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