Oktober 2020

26. Oktober 2020 // Mit dem Rodenstock Heligon 1:1,9 f=50mm in den Pilzen unterwegs

Heute möchte ich wieder ein kleines Schmankerl aus meiner Sammlung vorstellen: das Rodenstock (München) Heligon 1:1,9 f=50mm Objektiv für 35mm Exakta Spiegelreflexkameras von 1957.

Dieses Objektiv ist nicht leicht zu bekommen, umso mehr freue ich mich es nun in der Sammlung zu begrüßen. Hochwertige mechanische Ausführung und optisch exzellente Abbildungsleistungen begründeten den Weltruf der Firma Rodenstock. Gegründet 1877 ist man mit Voigtländer Braunschweig, Carl Zeiss Jena, Steinheil München und Leitz Wetzlar einer der ersten Firmen, welche fotografische Objektive aus deutschen Landen fertigte. Heute gibt es diese Firma noch, allerdings hat man sich zurück auf seine Wurzeln besinnt - Brillengläser und Fassungen.

Zurück zum Heligon: Die 6-linsige Gauß Konstruktion war damals mit einer der ersten lichtstärksten Normalobjektivkonstruktionen mit "nur" 50mm Brennweite. "Nur" deshalb, weil es durch die Spiegelkastenproblematik üblich war die Brennweite mit bspw. 58mm als Normalobjektiv zu sehen. Rodenstock schaffte mit dem Heligon erstmal optisch die 50mm zu bauen, welche es verhinderte dass die Rücklinse den Spiegel der Reflexkonstruktion touchierte.

Eine automatische Springblende, welche vor dem Auslösen auf die voreingestellte Arbeitsblende springt, rundet die mechanische Finesse ab.

Allerdings war es damals wie heute für den Normalbürger vergleichsweise ein teurer Exot, welcher nicht oft verkauft wurde, dementsprechend ist die Preisspirale heute recht weit oben.

Mit meinem Nachbarn war ich im September zum Pilze sammeln im Wald. In der Fototasche befand sich das Heligon, welches ich endlich ausführlich testen konnte. Die Ergebnisse möchte ich hier präsentieren.

Ich freue mich über dieses besondere Objektiv! Der Zustand ist für ein Rodenstock Objektiv, welchen nachgesagt wird, dass die äußere Fassungseloxierung nicht dauerhaft haltbar sei, sehr gut erhalten.

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18. Oktober 2020 // jezza! Magazin Ausgabe August-September 2020

In der aktuellen Ausgabe des jezza! - Das Magazin für Ammersee, Amper und Lech August/September ist das Haus der Begegnung in Hurlach in einer Architekturreportage veröffentlich wurden. Viele der Abbildungen stammen aus meiner Feder, geplant und gebaut wurde es vom Architekturbüro Krämer in Landsberg am Lech.

Danke an die Redaktion, welche mir zwei Ausgaben zukommen ließen. Im Einzelhandel war das Journal leider schon vergriffen.

Hier im April hatte ich das Projekt bereits vergestellt.

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