2018

04. Dezember 2018 // WWK Arena Augsburg reloaded

Zu den bereits im  vorigen Jahres aufgenommenen Dämmerungsfotografien (siehe Blogeintrag vom Oktober 2017) wollte ich als Abschluss die Arena der Vollständigkeit halber noch von innen ablichten. Auf eine günstige Gelegenheit musste ich mich lange gedulden, letztendlich wurde ich aber belohnt.

Brrr, bei frostigen Temperaturen verbrachte ich 3 Stunden in der Arena um die letzten Perspektiven aufzunehmen.

Ein paar Details aus Block M konnte ich mir nicht verkneifen, welche ohne Wertung bleiben sollen. :-)

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13. November 2018 // Herbststimmung im Olympiapark München

Der Olympiapark München kann historisch viel erzählen und ist mittlerweile ein beliebtes Ausflugsziel. Schon länger begeistert mich die tolle Dachkonstruktion aus den 70zigern, was den Park mit dem schlangenartigen See besonders macht. Auch heute hat er von seinem Reiz nichts eingebüßt.

Ich nutzte vielleicht einen der letzten schönen Herbsttage, an dem die Bäume noch belaubt waren und die Sonne ungehindert bis zum Abtauchen ihr Werk verrichten konnte. Das war beabsichtigt, denn der tiefen Sonnenstand bringt viel Plastizität in den Szenerie, wie ich finde.

Auch lange danach blieb ich noch im Park und versuchte mich in Langzeitbelichtungen.

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19. Oktober 2018 // Hintersee Berchtesgaden – kleines subjektives Review mit der Sony Alpha 7 RII

Durch meinen Tageskalender bin ich auf den schönen Bergsee gestoßen. Den Hintersee wollte ich schon seit langem einmal im Herbst fotografieren. Also den Wecker auf 4:00 Uhr klingeln lassen und die 2,5 Stunden auf nach Berchtesgaden.

Als ich ankam war die Dämmerung schon im Gange, also im Sprint an besagte Stelle. Dort war ich aber nicht allein - zwei andere Fotografen hatten die gleiche Idee wie ich. Ein kurzes: „Guten Morgen liebe Kollegen, darf ich mich zu Euch gesellen?“ wurde prompt mit einem freundlichen „Ja“ beantwortet. „ Ich gehe dann ein Stück weiter links von Euch“ war meine nächste Ansage. Nun ja, viele Möglichkeiten blieben nicht, wenn der sprichwörtliche Platz an der Sonne bereits vergeben war.

See - Berge - Nebel – Sonne – einfach zauberhaft!

Im Gepäck hatte ich neben meiner D800 auch die Sony Alpha 7RII zum Testen für diesen Tag dabei. Ich wollte gern wissen was der 42MP Sensor von Sony auf, bzw. im (dem) Kasten hat. Die technischen Aspekte möchte ich nicht aufführen, das kann Google besser beantworten.

Ich bin niemand, welcher Testcharts fotografiert.  Für mich muss so eine Kamera im Feld Ihr Können beweisen.

Noch eins vorweg: dieses kleine Review spiegelt daher keine Labormesswerte wieder. Auch deshalb nicht, weil ich mit Sony bisher keine Berührung und daher keine Vergleichsreferenz habe. Auch die RAW Entwicklung spulte ich gezwungenermaßen mit einer neuen Software ab – Capture One Express (für Sony). Daher ergeben sich im Vergleich zur D800 keine Ergebnisse unter gleichen Bedingungen.

Die Erwartungen an den Pixelboliden waren hoch. Die ersten Shots im Morgenlicht noch als Safeshot mit der D800 absolviert, schnappte ich mir die Sony zwischendurch freihändig mit High ISO.

Weiter ging es am späten Vormittag im Zauberwald, einer Art kleinen Klamm, wo ich Langzeitbelichtungen mit der Sony probierte. Detailbilder, Pilze, Steinmännel mit Bokeh folgten, auch um den 5-Achsen Bildstabilisator zu fordern.

Die Nikon blieb ab dieser Zeit im Auto und für den Rest des Tages wurde die Alpha 7 mein Begleiter. Der zweite Akku musste nach ca. 300 Bilder getauscht werden, andernfalls wäre die Reise zu Ende gewesen. Die D800 lächelte im Auto nur müde darüber. :)

Zuhause in Ruhe die Bilder gecheckt - die jpgs sahen fantastisch aus! Aber das ist ja nicht mein Anspruch. Die RAWs sind die Königsklasse, also Konverter an. Hmm da war doch was: Lightroom möchte die aktuellste Version, ansonsten geht hier nichts. Die Adobe Politik des Leasing wollte mir bisher noch nicht gefallen, also musste eine Alternative her. Glücklicherweise bietet Phase One in Form von Capture One Express eine Freeware nur für Sony User an. Da war mein Glückstreffer, wenn auch in etwas abgespeckter Form zur Vollversion.

Das Interface brachte mich am Anfang zum Verzweifeln. Wo ist die Übersichtlichkeit von Lightroom? In Sessions abspeichern, pah! Nun gut, ich wollte ein Top Ergebnis, also blieb mir nichts anderes übrig als hier durch!

Die ersten ausgeladenen TIFFs sahen schärfe-technisch enttäuschend aus im Vergleich zu den jpgs Was war hier los? Meine Laune war im Keller! Adobe doch wieder Geld hinwerfen, das überholte Aperture von Apple installieren, das mickrige Sony Image Tool, welches sehr langsam war benutzen? Nö, Capture One musste dies nun ausbaden. Die Schärfe bekam ich dann doch noch gebacken. Aber irgendwie machten mich die D800 TIFFs mehr an!

Nach viel Herumprobiererei ließ ich es dann bei einem für mich guten bis sehr guten Bildergebnis, welches meine Erwartungen im Endeffekt doch nicht ganz befriedigte. Ich hatte mir etwas mehr versprochen von Sony´s Flaggschiff.

Viele werden mich steinigen, doch meine Meinung steht, wenn auch sehr subjektiv. Die Sony ist in Sachen Haptik, Auflösung, technischen Parametern sicherlich ein guter Wurf. Für mich aber nicht die Krone. Die 6MP mehr merkt man nicht wirklich. Der Bildstabilisator könnte aggressiver sein (ich habe ihn akustisch nicht wahrgenommen). Der Akku ist enttäuschend, sorry da muss Stand 2018 mehr kommen. Die Bildqualität kann ich nur bedingt final bewerten. Es gibt Bilder, da kommt der „Wow Effekt“, bei manchen sage ich „ganz okay“.

Fairerweise muss ich auch dazusagen, dass ein Standardzoom Carl Zeiss Vario Tessar FE 1:4 24-70mm ZA OSS im Einsatz war. Gut, die Lichtstärke ist nicht der Hit, aber man kann damit arbeiten. Die 24mm Brennweite hat mich in den Ecken nicht überzeugt, selbst mit Abblenden wurde es nicht besser. Ab 35-70mm kamen gute Bilder zustande. Gut möglich, dass mit besseren Festbrennweiten mehr herauszuholen ist, ich gehe fest davon aus.

Das Bokeh in harten Spitzlichter ist schlicht Mist, auch wenn es ein Zoomobjektiv ist. Mein Vergleich mit dem Rodenstock Proj. Trinar 1:3,5 10 cm (von 1936; 3 Linser; aus einem Bildwerfer entwendet) brachte hier softe und harmonischere Highlights zu Tage.

Man merkt auch manchmal dass hier Software viel ausmacht: meine Panasonic Lumix FZ 1000 hat das Problem der Spitzlichter ebenso. Sicherlich wird man dieses Extrem nicht immer haben und merken. Ich als Bokeh Fan reize es schon mal aus. :-)

Kleines Fazit:

Die Sony ist sehr gut. Die jpgs haben mich überzeugt, die RAWs eher nicht so. Da mir die interne jpg Verarbeitung nicht zugegen ist, und ich zu 99% RAW entwickle, bewerte ich nur diesen Aspekt. Der Unterschied ist aber schon deutlich sichtbar. In dieses Fazit muss natürlich auch der ungewohnte Umgang von Capture One berücksichtigt werden, was auch zu keinem 100% Urteil führen kann. Ebenso das Zoomobjektiv, welches sicherlich nicht die höchten Ansprüche befriedigen kann, die ich an Objektive generell stelle in dieser Preisklasse.

Ich bin jetzt auf jeden Fall eine Erfahrung reicher!

Apropos Capture One: die Tonalität und Brillanz, welche man mit nur wenigen Einstellungen erzielen kann, ist schon erstaunlich . Ich hatte das Gefühl die Verarbeitung reagiert sensibler und nicht so "überzüchtet" wie die Lightroom Konkurrenz. Hingegen die Bedienbarkeit war eine echte Umstellung.

Anyway, nutzt den Herbst, egal mit welchen Gerät!

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28. September 2018 // Jugendstilhäuser Innsbruck, Österreich

Witzigerweise war ich privat im Mai schon in Innsbruck, da mir die Stadt bisher immer "durch die Lappen" gegangen war.

Nun im September folgte ein Kundenauftrag in die Tiroler Hauptstadt. Drei Jugendstilhäuser hatten einen neuen Anstrich bekommen und warteten auf mich, um in Szene gesetzt zu werden. Zum Glück waren diese Gebäude nicht mitten im Zentrum, so dass sich der Straßenverkehr in Grenzen hielt. Leider hatte ich bei einem Objekt Pech, da sich während meiner Fotozeit eine große Hebebühne ins Bild schlich. Eine Kommunikation mit dem Kranführer war leider nicht möglich, und wenn, hätte er mir sicher nicht den Gefallen getan, seine Arbeit abzubrechen. :-)

Ich mag den Altbauflair, da ich selber in einem aufgewachsen bin!

Durch gute Organisation war es mir möglich aus verschiedenen oberen Etagen zu fotografieren, so dass ich die Bergkulisse gut ins Bild bekam. Danke an alle Beteiligten die mir ein tolles Ergebnis ermöglichten!

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25. September 2018 // Arztpraxis und Wohnhaus Vorarlberg, Österreich

Ich hatte mal wieder Lust auf ein freies Fotothema!

Durch ein Architekturmagazin bin ich auf dieses tolle Gebäude gestoßen und konnte es kaum erwarten loszulegen.

Die von außen schuppenartige Struktur des Zinkbleches gepaart mit Holzelementen wirkt sehr organisch, fast schon spacig. Durch die in die Holzfugen eingelassenen Lichtbänder hat das Haus in den Abendstunden den gewissen Kick. Hier hat das Architekturbüro Hoffenscher in Dornbirn ganze Arbeit geleistet.

Eine große Tiefgarage und eine ebenso üppige Dachterrasse, welche ebenerdig nicht einsehbar ist, sind geschickt umgesetzt.

Die Kombination aus Arbeits-, und Wohnhaus wurde effizient und pfiffig gestaltet mit vielen kleinen und modernen Gestaltungselementen.

Einen dicken Gruß an die Hauseigentümer für die Durchführung und an den Hauskater, ich hoffe du findest einen Weg über die Katzenstiege :-).

Hier der Link zum Architekturbüro, sowie weitere Arbeiten von mir.

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28. August 2018 // Der Berg groovt - Paulaner Nockherberg, München

Der Paulaner Biergarten Nockherberg ist mittlerweile eine Institution in München und wurde seit dem Pächterwechsel 2017 umfangreich modernisiert. Ich hatte die Ehre den "Berg" im neuem Gewand fotografisch umzusetzen.

Die zentrale Braukesselanlage, in welcher etwa 3000 Hektoliter Bier pro Jahr hausintern gebraut werden können, ist natürlich bei Betreten des Hauses sofort auffällig und auch der Hingucker. Mein eigentliches Highlight aus architektonischer Sicht war allerdings der Treppenaufgang beim Durchgang zum Biergarten. Ein abstrakter Deckenleuchter zentralisert diesen Raum und wird beim Aufstieg bis in den Ersten Stock wahrgenommen. Im Erdgeschoss befinden sich ebenfalls ein Thekenbereich und einige Wirtsräume, sowie die edel wirkenden Toilettenanlagen.

Mit klangvollen Namen wie "Liesl", "Therese" oder "Ludwig" unterstreicht man die bayrischen Wurzeln - jeder Wirtsraum hat eine andere Atmosphäre ganz nach des Gastes Geschmack.

Der neue "Anstrich" wirkt im Kontrast zum alten Ambiente sehr modern. Mir gefällt der Mix aus neuzeitlichem Flair und bayrisch urigen Charakter sehr gut.

Etwas Neues habe ich auch wieder gelernt, was nach alter Biergartentradition wohl Usus ist - Stammgäste können ihr "Krügerl" in einem Safe verwahren. Nach Verzehr des Bieres wird dieses vom Besitzer an dem kleinen Brunnen selbst ausgewaschen.

Schee wars, na dann - Prost!

Weitere Fotografien finden Sie hier.

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03. August 2018 // The Bombpops - Rampa Zamba Konzert Matrix, Königsbrunn

Heute war Rampa Zamba time!

Wenn in Königsbrunn mal ein Konzert stattfindet, kann ich mir das nicht entgehen lassen!

Als Headliner war die Combo "The Bombpops" aus San Diego gebucht, die Vorband "No Opinion" aus dem Ettal stimmte dazu gut ein.

Nun gut, Skatepunk ist zwar nicht meine Tasse Tee aber warum nicht?

Als Schmankerl hatte ich die Idee mal wieder "vintage" zu fotografieren. Gesagt - getan. Das Vorkriegsobjektiv Meyer Görlitz Trioplan 1:3,5 f=10cm (1940) aus einem alten Bildwerfer (Diaprojektor) entwendet und los ging die Sause!

Es kann manchmal so simpel sein: ein kleines Messingrohr als Fassung mit drei darin befindlichen Linsen, that´s all!

Die Kombination aus Scheinwerfern meets unvergütetes Glas konnte nur ein optisches Highlight werden und so war es dann auch. Für so einen alten Oldie sind die Ergebnisse grandios. Klar die Kontraste gehen in den Keller, Schärfe - naja, Flares - egal, Chromatische Abberationen - stören nicht, aber die Schatten sind gut durchzeichnet. :D

Ich liebe die Stimmung aus farbigem Gegenlicht! Einige Perspektiven habe ich auch zusätzlich noch mit dem Fisheye fotografiert.

Stay Rampa Zamba!

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27. Juli 2018 // Out of the dark - Mondfinsternis 27.07.2018

"Die längste Mondfinsternis des 21. Jahrtausends" so titelten die Gazetten. Da mich so etwas immer reizt, wollte ich dies auch erleben. Ein langes Teleobjektiv musste her, da ich kein Sportreporter oder Tierfotograf bin, blieb mir nur die Wahl meiner längsten Tüte - das Meyer Görlitz Telemegor 1:5.5 400mm von 1952. (erweitert auf 600mm) Nun gut, die Abbildungsleistung ist mit heutigen Maßstäben nicht mehr konkurrenzfähig, aber das war auch nicht der Anspruch!

Ausgerichtet auf Südost und kurz nach Sonnenuntergang ging der Spaß los. Bis Mitternacht hielt mich der Mond (und auch der Mars war sichtbar) auf Trab, dann hatte ich alle Phasen der Mondfinsternis im Kasten.

Eine kleine Montage veranschaulicht des Spektakel, vom Eintritt des Mondes in den Halbschatten der Erde über den Kernschatten (Blutmond) bis hin zum Austritt aus der Verdunklung. Spaß hats gemacht, mit dem Mond und dem alten Telemegor!

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15. Juni 2018 // Planetarium Supernova Eso, Garching

"WOW" waren meine ersten Gedanken, als ich nach Auftragsvergabe die Google Bildersuche startete - und so war es auch in natura! Spacige Architektur, welche den Nutzen sehr gut unterstreicht. Innen wurde das Farbthema in anthrazit/schwarz gehalten, was eine edle Atmosphäre schafft und auch dem Weltraum nahe kommt. Belichtungstechnisch war das aber eine Herausforderung!

Diesmal hatte ich auch einen Assistenten dabei, welcher mich tatkräftig bis in die Nacht hinein unterstützte. Danke Jakob! Ich hoffe du konntest einiges mitnehmen!

Als Supernova bezeichnen Astronomen das helle Aufleuchten eines Sterns am Ende seiner Lebenszeit. Bei dieser Explosion scheint der Himmelskörper für kurze Zeit mitunter so hell wie eine ganze Galaxie. Getreu dieses Erscheinens ist der Bau gestaltet, er soll den Doppelstern kurz vor dem Explosion dieser Supernova simulieren.

Die Ausstellung „Das Lebendige Universum“ führt Besucher entlang einer 255 Meter langen Rampe durch das Gebäude. In dem kleineren der zwei Baukörper befindet sich der sogenannte Welt-Raum – eine fast 15 Meter hohe, zylinderförmige Halle, die über ein 30 Tonnen schweres Glasdach verfügt, an dem mittels LED-Technik der südliche Sternenhimmel aufleuchtet. In dem größeren Stern schlummert das Prunkstück der Eso Supernova: ein digitales Planetarium mit 110 Plätzen und einer 360-Grad-Kuppel mit einem Durchmesser von 14 Metern. Hier sollen täglich mehrere Astronomieshows bei freiem Eintritt gezeigt werden; auch der Besuch der Ausstellung ist kostenlos.

Die Nachbearbeitung hat mich nochmals richtig Zeit gekostet, aber das Ergebnis hat sich mega gelohnt, was mir auch der Kunde mitteilte! So soll das auch sein :-).

Weitere Fotografien finden Sie hier.

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01. Juni 2018 // Hochzeit Nikki & Mario, Gröbenzell

Eine interessante Anfrage brachte mich dazu wieder einmal in den Genuss einer Hochzeitsfotografie zu kommen. Eigentlich steht dies nicht unbedingt auf meiner Visitenkarte, Spaß macht es immer wieder. :-)

In diesem Falle waren wir sogar zu Dritt, denn die Jack Russell Hündin Cathl wohnte uns bei, und versüsste die Bilder ungemein.

Bei sommerlichen Wetter hatte ich Mühe in der Mittagszeit lichttechnisch nicht unterzugehen, aber wie immer ließ sich dies mit Zusatzlicht gut lösen. Eine gute Vorausplanung hilft da ungemein.

Auf einem Gutshof nahe München fand die freie Trauung und die anschließende Sause statt. Eine tolle Lichtillumination und Lagerfeuer waren am Abend inklusive.

Ich wünsche Euch beiden das Beste für Eure gemeinsame Zukunft!

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22. Mai 2018 // Städtetrip Innsbruck-Ötztal

Wie üblich jedes Jahr im Frühjahr gab es wieder einen kleinen Städtetrip. Ich bin schon oft an Innsbruck vorbeigefahren, und habe den schönen Blick in die Altstadt vom Auto aus genießen können, aber die Stadt schon besucht, war bisher noch nicht drin. Das wollte ich jetzt nachholen.

Um etwas Ruhe und Natur zu bekommen, buchte ich mich in einer kleinen Pension unweit Innsbruck ein. Diese Region nennt sich Ötztal - Bergdörfer. Zwischen den beiden Saisons war noch nicht allzu viel Besucherverkehr, doch die Natur zeigte sich von ihrer frühlingshaften Seite. Wer immer noch nicht genug vom Schnee hatte, konnte auch noch Skitouren machen. :-)

Der Kontrast Innsbruck - Ötztal war bemerkbar, während die Tiroler Hauptstadt gut bevölkert war, ist das Ötztal um diese Zeit umso schöner zum genießen. Ein uriges Fischrestaurant bot mir am letzten Abend nicht nur ein tolles Ambiente, sondern auch eine fette Forelle zum satt werden. Das anschließend unterhaltsame Gespräch mit einem Ski- und Tourenführer aus Nesselwang rundete den Abend super ab.

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02. Mai 2018 // Junggänse auf dem Bauernhof Königsbrunn

Die Frühlingszeit zeigt sich nicht nur in floraler Vielfalt, sondern auch in dem Heranwachsen der Fauna. Vor zwei Jahren hatten die Junggänse schon einmal das Vergnügen ein Fotoshooting mit mir mitzuerleben. Damals waren sie erst 3 Wochen alt. Gestern fand ich die Zeit, sie etwas älter zu erleben.

Es ist ein Schauspiel von Harmonie und Freiheit, welches sich beim Zuschauen der Gänse bietet. Wie einfach das Leben sein kann, zeigt sich mir jedesmal in der Tierwelt.

Die kleinen Süßen hatten keine Scheu, im Gegenteil die Neugier überwog und so konnte ich spannende Momente erhaschen.

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04. April 2018 // Porträts "Eleven - einfach lecker"

Als neues freies Thema war es für mich eine Selbstverständlichkeit dem Bistro "Eleven - einfach lecker" in Königsbrunn, welches ich regelmäßig nutze um Mittags meinen Magen zu füllen, mit guten Bilder zu helfen. Hier werden mit frischen und regionalen Zutaten kreative Speisen zubereitet - und das jeden Tag!

Auch der ehemalige Ludwigshof im Gewerbegebiet Königsbunn-Süd ist nun in den Händen des Eleven Teams und hat außer der neuen Küche auch ein neues Ambiente bekommen.

Wenn man dort einmal speist, merkt man dies sofort! Ich kann es nur jedem empfehlen den Service in Königsbrunn auszuprobieren.

Danke auch an Dennis und Ramona, dass ich dieses Projekt so ausführen durfte!

Hier der Link zum Bistro:

www.eleven-einfachlecker.de

Ich wünsche den beiden einen tollen Start und immer frische Ideen!

Bis bald mal wieder :-)

Weitere Fotografien finden Sie hier.

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02. März 2018 // Firma Käuferle bekommt German Design Award 2018

Herzlichen Glückwunsch zum German Design Award 2018!

Ich hoffe meine Fotografien haben auch ein kleinen Beitrag dazu geleistet! :-)

"Wie der Rat für Formgebung Ende Oktober 2017 bekanntgab, erhielt der Torspezialist Käuferle aus Aichach für das horizontal teilbare, nicht ausschwenkende HT-Tor den German Design Award 2018 in der Kategorie „Excellent Product Design“ im Bereich „Building and Elements“. Mit rund 1.500 Teilnehmern aus Politik, Wirtschaft, Design und Presse fand am 9. Februar 2018 die Preisübergabe im Rahmen der internationalen Konsumgütermesse Ambiente in Frankfurt am Main statt. Neben der feierlichen Preisverleihung öffnete am Abend die Ausstellung mit den ausgezeichneten Produkten im Kommunikationsdesign im Museum Angewandte Kunst Design. Der jährlich verliehene German Design Award hebt innovative Produkte und Projekte sowie ihre Hersteller und Gestalter hervor, die in der deutschen und internationalen Designlandschaft wegweisend sind."

Weitere Informationen zum Pressebericht finden Sie hier.

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20. Februar 2018 // Back to the roots - fotografieren mit Altglas

Als Sammler alter Kameras reizen mich besonders die deutschen Vorkriegslinsen. Doch sie nur als Ausstellungsstücke zu betrachten, empfinde ich als fast zu schade. Die Adaption solcher Objektive, liebevoll unter Kennern auch Altglas genannt, war daher nur logisch. Ich wollte einfach wissen wie gut oder schlecht die optischen Eigenschaften damals waren.

Das Ergebnis ist mehr als beachtlich, wenn man bedenkt, dass es damals keine digitalen Rechenmaschinen gab, welche es binnen kurzer Zeit ermöglichten, ein optisches System in die Praxis umzusetzen. Von der feinmechanischen Konstruktion mal ganz abgesehen. Daher ziehe ich meinen Hut vor Pionieren, wie Ernst Abbe, Dr. Paul Rudolph, Otto Schott und viele weitere, welche die Fotografie Anfang des 20. Jahrhunderts weit voran gebracht haben.

Mit den folgenden Fotos möchte ich meine Leidenschaft zum Ausdruck bringen, welche mich stark mit der Firma Hugo Meyer aus Görlitz verbindet. (Ich möchte darauf hinweisen, dass ich von der aktuellen Firmenphilosophie in Form einer Nachahmung alter Optikrechnungen Abstand nehme.)

Als Teaser dieses Blogeintrages kommt ein Meyer Görlitz Trioplan 1:3,5 f=10,5cm Objektiv einer alten 9x12 Plattenkamera aus dem Jahre 1933 zur Geltung, das mittels eines Adapters und einem Balgengerät zum Fokussieren mit einer digitalen Kamera verbunden wurde.

Besonders die unverfälschte Abbildungscharakteristik, welche auch von den damals typischen Fehlern lebt, hat Ihren einzigartigen Charme, und mich gleichzeitig in den Bann gezogen. Wenn man bedenkt, dass die kommerzielle Farbfotografie 1935 gerade erst begonnen hatte, sind die Ergebnisse umso beeindruckender.

Mittlerweile geht es sogar so weit, dass ich einen Feinmechaniker beauftragt habe verschiedene Adapter anzufertigen, damit ich mit weiteren Altgläser fotografieren kann.

Passend zum Übergang Winter-Frühling hier nachfolgend beispielhafte Fotografien.

Weitere Fotografien finden Sie auf meiner flickr Seite unter:

https://www.flickr.com/photos/svenrahm/albums

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15. Januar 2018 // Behindertenwerkstätten Sankt Johannes, Donauwörth

Gleich zu Beginn des Jahres verschlug es mich nach Donauwörth, genauer gesagt zu der Stiftung Sankt Johannes. In dem schon von weitem sichtbaren, mit roter Blechfassade versehenen Gebäudekomplex, befinden sich erdgeschossig die Behindertenwerkräume mit Wäscherei & Näherei, sowie ein Verkaufsraum. Im Obergeschoss erschließt sich die Büroetage mit Schulungsräumen.

Ein kluges Konzept, wie ich finde, dazu auch praktisch konzipiert. Auch in Verbindung mit dem Bauernhof bietet die Stiftung behinderten Menschen eine nutzvolle Aufgabe.

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