2019

14. Oktober 2019 // Herbstzeit - Pilzzeit!

Zwischen der wenig verbleibenden Freizeit wollte ich wieder dieses Jahr in die Pilze gehen. Dies gelang mir dann auch, dank meines Nachbarn, welcher ein bekennender Pilzkenner ist.

Wie immer sollten einige Objektive meiner Altglassammlung in die Fototasche wandern. Mit dabei ein Projektionsobjektiv aus den 50ziger Jahren der Fa. Leitz - das Hektor 1:2,5 f=85mm.

Irgendwie sind mir noch Bilder hängend geblieben, welche mehr Bildwinkel besaßen, also auch das Meyer Görlitz Orestegon 1:2,9 f=29mm hinzugepackt, und los ging die Fahrt.

Die westlichen Wälder bieten sich förmlich dazu an, also rein in den Wald. Nach ca. einer Stunde waren die Körbchen schon recht gefüllt, und viele Pilzmotive boten sich an. Aber nicht jeder Fotopilz landete auch im Körbchen, den auch die ungenießbaren ließen sich recht fotogen ablichten. :-D.

Mir macht es echt viel Spaß mit den Retroobjektiven loszuziehen, denn der Charakter ist noch unverfälscht.

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20. September 2019 // Fotoauftrag der besonderen Art auf 3.152 Höhenmeter in den Dolomiten

Sicherlich war diese Bergtour mit eines der Highlights im Auftragsbuch 2019! Lange hatte ich daraufhin gefiebert, nun Mitte September konnte ich den Job auf genau 3.152 m über dem Meeresspiegel realisieren. So oft war ich persönlich noch nicht in dieser Höhe unterwegs.

Die Alpenschutzhütte Capanna Fiz Fassa auf dem Gipfel Piz Boè in den Dolomiten (Sella Gruppe) wurde Ende 2018 mit einem neuen Fassadenanstrich versehen und ich war beauftragt, diesen neuen Anstrich emotional in Szene zu setzen.

Mir war von Anfang an klar, dass ich dies nur mit einer Hüttenübernachtung umsetzen wollte, denn die Lichtbedingungen während Sonnenauf- und Untergang waren für mich ein Pflichtprogramm.

Meine Kraxe zu packen, erforderte etwas Überlegung auch bei der Wahl der Technik, bei welcher ich mich nicht wie sonst einschränken musste. Letztendlich kam nur das kleine Carbon Stativ samt DSLR mit zwei kurzbrennweitigen Objektiven zum Tragen.

Für die Doku Fotos nebenbei die kompakte Spiegelose um den Hals geschwungen. That´s all!

Die erste Blick von der Bergstation der Seilbahn war bereits Bombe und nach dem Mittagessen (lecker Polenta mit Gulasch und Pilzen) ging das Abenteuer los. Ich hatte wie immer Glück, das die Wetterbedingungen auf meiner Seite waren - tolle Wolkenformationen begleiteten mich auf dem Weg zur Hütte. Viel Begängnis zum Piz Boè war nicht mehr und so konnte ich fast alleine diese große aber karge Alpenkulisse genießen. Einfach herrlich und fast irrational.

Die Hüttenverpflegung am Abend war spitzenmäßig, selbst im Tal gibt es nicht immer so leckeres Essen. Danach ging es an die Dämmerungsaufnahmen. Durch meine Übung mit Sternenbildfotografie konnte ich etwas an Himmelskörpern einfangen, leider hinderte mich der fast runde Vollmond meine neuerlich angeeigneten Milchstraßen-Skills auszuprobieren.

Dieser Umstand (die Nacht war frostig kalt) brachte mich am nächsten Morgen beim Abstieg etwas in Bedrängnis, da der Schnee sich in Eis verwandelte.

Guido, der Hüttenwart, lieh mir bis zur Materialhütte am Fuß des Piz Boè ein paar Wanderstöcke, was wirklich notwendig war! Vielen Dank dafür!

Der Abstieg bei Kaiserwetter war eine kleine Schlittertour, aber ich schaffte es unbeschadet wieder zur Seilbahn Sass Pordoi. Ein älteres Ehepaar traf ich noch vom Vortag, ich weiß nicht wie ich mit 79 Jahren noch solche Touren gehen kann oder will - Respekt dafür.

Der Bergblick in der Sella Region ist atemberaubend und echt ein Erlebnis. Die Tour ist der leichteste Dreitausender der Dolomiten und sicher auch für den ein oder anderen ein Wandertipp von mir.

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07. August 2019 // Wandbild 3-Feldhalle Fa. Hupfauer Traglufthallen

Ein Motiv aus einer Serie über Traglufthallen kam als großes Wandbild in der Größe 4 Meter x 1,25 Meter in Frage.

Diese Druckgröße ist mal richtig representativ und herausfordernd. Das sehe ich so nicht alle Tage. Die Mühe nochmal etwas Zeit in eine intensivere Retusche zu investieren hat sich gelohnt.

Ich freue mich, den Besprechungsraum der Firma Hupfauer Traglufthallen mit meiner Werk zu schmücken.

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01. August 2019 // Allianz Arena München

Die Spielstätte des FC Bayern München fasziniert aufgrund Ihrer Oberflächen Membran sicherlich viele Menschen. Ich hatte den "Schwimmring" schon viel früher einmal in Szene gesetzt, doch sieht man sich mindestens mehrmals im Leben :D.

Mein Ziel war es, die Arena in anderen Perspektiven abzulichten, die Idee kam mir im letzten Herbst beim Besuch im Olympiapark. (siehe Blogeintrag vom November 2018).

Man sollte auch manchmal den Blick über die Schulter nicht scheuen, bei Fön Wetter nach Süden hat man einen tollen Ausblick Richtung Zugspitzmassiv und Co.

Ein interessantes und lehrreiches Erlebnis ereignete sich dennoch wieder einmal. Bei der "Normalperspektive" wollte ich unbedingt Lichtstreifen im Vordergrund einbauen, das ist eben mein Stil! Die Idee war einen Fahrradfahrer abzupassen, welcher während er blauen Stunde für mich über den Vorplatz fährt. Leider kam es nicht dazu, doch ich hatte Glück das sich wie üblich ein paar Tagestouristen tummelten. Nach ein bißchen Smalltalk fragte ich die beiden aus Sevilla kommenden Männer, ob einer der beiden nicht mit dem Blitzlicht seines Smartphones durchs Bild laufen könne. Eigentlich wollte er ja nicht, der Akku war ziemlich schwach, aber ich konnte ihn überreden. :D

Diese kleine Zufälligkeit brachte mir den Drive den ich brauchte! So richtig zufrieden geben wollte ich mich dennoch nicht, also versuchte ich den Kleinwagen, welcher regelmäßig über den Vorplatz brauste anzuhalten, was gar nicht einfach war. Es stellte sich heraus, das dies eine Ordnerin der Allianz Arena war, welche mir weiß machen wollte, das keine professionellen Aufnahmen gestattet sind. Ich war mir aber über meine Rechte im Klaren, und ließ mich nicht beirren. Helfen wollte Sie mir aber trotzdem nicht.

Nach Rücksprache und Klärung mit der Pressestelle (danke für die kompetente und schnelle Antwort Herr Götz) bekam ich die Info, welche vorher schon Richtigkeit hatte - Bilder der Arena sind erlaubt, Kommerzialisierung ohne Genehmigung nicht gestattet.

Damit hatte ich auch gleichzeitig die Bestätigung des Foto Themas "Panoramafreiheit", welches oft auch falsch verstanden wird wie ich auch schon leidlich feststellen musste.

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15. Juli 2019 // Neuer Farbanstrich Seilbahnstütze Zugspitzbahn Ehrwald Österreich

Dieser Job wird mir wohl lange in Erinnerung bleiben, so etwas kommt nicht alle Tage! Es sollten zwei Seilbahnstützen der Ehrwalder Zugspitzbahn einen neuen Signalanstrich bekommen damit Fluggeräte diese schneller bemerken.

Ich ging davon aus, dass dieser von der Gondel aus zu dokumentieren ist.

Nach der Auskunft wurde mir schnell klar das kann so nicht sein. Rein in die Klettersteiggurte und ab auf den über 100 m hohen Träger auf knapp 2.000 Höhenmeter und somit direkt zu den Jungs, welche den Pfeiler pinselten. Mit jedem Meter dem ich der Tragstütze näher kam, wurden die Knie weicher. Der Ausstieg von der Gondel über die Aluleiter zu dem Träger war dabei die wackligste Angelegenheit.

Um den Vorgang auch aus der Making of Perspektive zu betrachten, nahm ich meinen Assistenten Jakob zu diesem Job mit. Auch nicht ganz ohne, denn die Verantwortung zur Sicherheit potenzierte sich mal zwei. Die Industriekletterer konnten Tango auf den Balken tanzen, bei mir dagegen waren die ersten Minuten von Unsicherheit geprägt. Doch nach der ersten Orientierung und Einweisung legte sich alles und wir konnten die Anstricharbeiten sehr gut in Szene setzen.

Nach zwei Stunden war alles im Kasten - fast alles. Ich sagte zu den Jungs: "Wollen wir noch ein Gruppenbild machen?" "Ja, das wäre schön!", antwortete einer der Vier. "Dann setzen wir uns alle auf den Träger und bei der Talfahrt könnt ihr uns fotografieren." sprach ein Anderer. Gesagt getan. Nach dem Mittagessen auf der Zugspitze fuhren wir für die Rückfahrt nochmal langsam am Träger vorbei und wie besprochen saßen die Vier ausgelassen dort.

Unten angekommen waren wir beide froh, alles unbeschadet (auch das Equipment) überstanden zu haben!

Apropos Equipment: Ich vergaß den Kameragurt mitzunehmen (bin kein Fan davon)! Also blieb mir nichts anderes übrig als zu improvisieren: Als Ersatz diente ein Ösengurt vom Kamerarucksack - Gott sei Dank konnte ich etwas finden. Ohne dieses Tool fühlte ich mich nicht wohl dabei in luftiger Höhe. Einfach nahe der Befestigungsschraube der Winkelschiene montiert - und fertig war die originelle Kameraschlaufe!

Toller Job - Spaß hat es gemacht und die Unsicherheit wurde mit dem Reiz der Aufgabe sprichwörtlich überstrichen.

Danke auch Jakob für die tollen Bilder und die Unterstützung!

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03. Juli 2019 // Curt-Frenzel-Stadion @ Stadtsparkasse Augsburg

Ich bekam eine Anfrage zwecks einer Wandbebilderung der Büroräume in der Hauptniederlassung der Stadtsparkasse Augsburg. Ein von mir bekanntes Motiv des Curt-Frenzel-Stadions wurde gewünscht, und ich machte mich nach Fertigstellung ans Werk dies zu dokumentieren. Sozusagen das eigene Bild im Bild. :D

Im Quadrat und als Breitbild wurde es in zwei verschiedenen Formaten in zwei Büros installiert.

Es freut und ehrt mich, wenn meine Fotografie auch andere Geschmäcker trifft.

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12. Juni 2019 // Architekturfotografie im Schwarzwald

Ein tolles Wohnhaus kam als Auftrag auf den Tisch geflattert. Der Weg führte mich in den Nordschwarzwald genauer gesagt in die Kurstadt Baden-Baden. Die Architektur hat mir persönlich sehr gut gefallen - klassisches Spitzdach und trotzdem modern gestaltet. Es wirkt für mich wie in Anlehnung an eine Drei-Seitenhof-Architektur nur komplett als Wohnhaus konzipiert.

Schwarze Holzpaneelen geben dem Haus einen edlen Fassadenlook, die Lage am Hang mit Blick ins Tal ist traumhaft. Ich könnte wetten selbst bei schlechtem Wetter wirkt die Landschaft spitze, bedingt auch durch die riesigen Panoramafenster.

Ich hatte mich schon im April darauf gefreut, leider bekam ich zur Zeit der Kirschblüte keinen Termin zu Stande. Der Kontrast der weißen Blüten und der schwarzen Fassade wäre der Hammer gewesen! Schade drum - speichere ich mir aber als Vorlage für eine andere Gelegenheit.

Ich konnte mich einen ganzen Tag voll auf die Ausübung meines Berufes konzentrieren, um das Gebäude aus allen Lichtfacetten zu beleuchten. Unter dieser Zeitspanne wäre es den Aufwand auch nicht wert gewesen.

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27. Mai 2019 // WWK Arena Augsburg die letzte - Versprochen!

Mein Perfektionismus wollte, dass ich alle möglichen Perspektiven der WWK Arena Augsburg durchspielte, und so machte ich mich abermals auf den Weg.

Der erste Take war wieder von B17 Nordostseite - hier wollte ich die ersten Sonnenstrahlen einfließen lassen.

Im zweiten Take fand ich eine Fußgängerbrücke etwas nördlich gelegen, welche die B17 querte. Ideal um von weiter weg die Arena zu shooten. Meine obligatorischen Lichtstreifen durften da natürlich nicht fehlen.

Ich weiß nicht wie oft ich schon beim Stadion war, mittlerweile fühlt es sich an wie ein Dauerkartenbesucher!

Damit möchte ich es auch belassen, denn neue Themen braucht die Welt! :D

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14. April 2019 // WWK Arena Augsburg in grünem Gewand

Das Thema WWK Arena läßt mich immer noch nicht los.

Durch die Installation der neuen Leuchtstäbe, sowie auch das Warten auf einen Heimsieg des FCA, war es mir lange vergönnt diese Lichtsituation zu vollenden.

Nach dem Auswärtssieg am Sonntag gegen die Frankfurter Eintracht klappte mein Vorhaben nun endlich.

Ich schaute ständig auf den Livescore des Spiels -  in der 85 Minute fiel das 1:3 und somit war der Endstand ziemlich safe. Sofort machte ich mich auf zur Arena, die Dämmerung ließ nicht mehr lang auf sich warten!

Eine, wenn auch bereits realisierte Perspektive, war mir sofort im Kopf - also nochmals auf den Mittelstreifen der B17 Auffahrt Richtung Süden positioniert und belichtet.

Mir gefällt die "neue alte" Einstellung sehr gut, ein aufmerksamer Beobachter erkennt auch die Farbigkeit, welche den Vereinsfarben in nichts nachsteht.

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19. März 2019 // Eigener Kundenlogin via PicDrop Cloud

Es war schon immer mein Wunsch die Kundendaten via Cloud zu präsentieren. Durch einen Job wurde ich quasi in diese Richtung gebracht als es erforderlich war eine passwortgeschützte Online Cloud bereitzustellen.

Der Anspruch war zwei Galerien mit dem gleichen Inhalt - einmal zum Download mit Passwort für den Endkunden und einmal für Gäste nur zum Betrachten. Dies ließ sich einfach konfigurieren und auch praxisnah umsetzen. Prima!

Die Zeit der DVD/CD ist allmählich vorbei und der Weg geht klar in Richtung Cloud Dienste.

Aber nur welchen?

Es gibt eine Vielzahl entsprechender Dienste mit unterschiedlichen Funktionen und Preisen. Mir war dabei wichtig eine zuverlässliche, übersichtliche, einfach zu bedienende, frei konfigurierbare, optisch ansprechende, sowie sichere und mit in Deutschland beheimatete Serverlösung zu bekommen.

Sicher nicht zuviel verlangt :D

All das war nicht einfach zu finden, wenn ich noch den Support dazu zähle, dann hat mich das Gesamtpaket bei PicDrop vollends überzeugt.

Man merkt ganz schnell die Software ist von einem Fotografen für Fotografen gedacht und so fühlt es sich auch an.

Strukturierte Bedienung, individuelle Brandingeinbindung, schöne kundenspezifische Passwortgalerie, drei verschiedene Layouts ganz nach eigenem Gusto, Kommentarfunktion, Upload auch für die Gegenseite, verschiedene Preismodelle, Rechnung sofort verfügbar usw.

Man(n) bekommt alles aus einem Guss! Alle Einstellungen können frei gestaltet werden, je nach Anforderung kann man für jede erstellte Galerie andere Konfigurationen wählen.

Nun habe ich die Cloud ein halbes Jahr mit seinen Features bei diversen Kundenjobs und auch privat durchprobiert. Alles lief reibungslos. Der erste Job, wofür dies anfangs gedacht war, wurde mit der Cloud super angenommen.

Für Fotografen meine erste Wahl wenn man individuelle Optionen und tolle Übersichtlichkeit gepaart mit deutschen Servern haben möchte.

Es ist auch möglich die Seite komplett auf seiner Homepage einzubinden, dann läuft PicDrop "nur" noch im Hintergrund. Bei mir ist dies mit dem Link "kundenlogin" geschehen.

Ein eigenes Wallpaper ist natürlich auch möglich wie mein Frühlings Buddahfrosch zeigt. :D

Ich bin immer noch begeistert!

Hier der Link zum Anbieter.

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14. Februar 2019 // Fa. Käuferle Messestand Bau 2019 München

Da die ich die Worte der Pressemitteilung nicht besser formulieren kann, möchte ich hier kurz zitieren:

"Mit einem neuen Standkonzept präsentiert sich Käuferle auf der BAU 2019. Dabei sind die verschiedenen Käuferle-Produkte in den gesamten Aufbau des Standes integriert und in Aktion zu sehen. Käuferle zeigt unter anderem das mit dem German Design Award ausgezeichnete HT-Tor sowie das das bewährte Kipptor NA. Das prämierte und speziell auf den Privatbereich zugeschnittene HT-Tor vereint die Vorteile von Kipp- und Sektionaltoren: Wie ein Sektionaltor schwenkt es während des Öffnungs- und Schließvorgangs nicht über die Torebene hinaus. So können Bewohner dicht an das Tor heranfahren oder dort parken. Gleichzeitig ist durch die horizontale Teilung der Schwenkradius im Inneren der Garage sehr gering."

Ich hatte keine Informationen über das Design des neuen Messestandes, also war die Überraschung umso größer, auch wenn "groß" relativ zu sehen ist. Im Vergleich zu den Platzhirschen nebenan war der Käuferle Stand ein kleines Juwel wie ich finde. Es muss nicht immer riesig sein. In einem Kubus, welcher gleichzeitig Treffpunkt und Showroom war, konnte man die beiden wichtigsten Tore bestaunen und ausprobieren.

Sozusagen Treffpunkt Garage :D.

Der Messestand wurde außerdem mit Trennwandsystemen aus gleichen Hause begrenzt.

Das eigentliche Highlight war sicherlich die Videowand oberhalb der Torkonstruktionen. Über Eck wurden Videos im Wechsel mit dem Käuferle Schriftzug eingeblendet.

Aus fotografischer Sicht war es nicht einfach diese Bewegtbilder als Standbild einzufrieren, da es sonst zu "Verwischern" gekommen wäre. Hier ging es letztendlich nur über die nachträglich Montage am Rechner.

Apropos Verwischer: das Timing mit den Garagentorbewegungen wollte auch gekonnt sein! Meine Idee war es diesmal auch hier die Bewegung zu simulieren, und so ergeben sich zwei Zeitkomponenten im Bild. Wenn man jetzt noch die Bewegungen der Messebesucher addiert, wirds tricky.

Solche Dinge finde ich reizvoll - und liebe solche Herausforderungen.

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31. Januar 2019 // Winterliche Makrofotografie

Der Winter kann manchmal lang und ätzend sein - reduzierte Farben, kaum Botanik oft Grau in Grau. Dennoch finde ich sollte man sich davon nicht die Laune verderben lassen. Gute Motive lassen sich mit Kreativität und Fleiß oft dennoch finden.

Ich mag die kalten Winterfarben - wenn dann ein farbiges Element hinzukommt, ist die halbe Miete schon drin.

Ein bißchen Sonne im tiefen Gegenlicht kann so manches trübe Bild erstrahlen lassen.

Ich habe mich bewusst wieder für Optiken aus der Vorkriegszeit entschieden und keine übermäßig bildtechnischen Korrekturen vorgenommen. Die Abbildungsfehler sprechen für sich und unterstreichen damit die Unvollkommenheit der Natur.

 

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